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Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden informieren über Energieversorgung vom Hof

Viele landwirtschaftliche Betriebe aus dem Weserbergland haben ein hohes Potenzial, auf ihren Höfen Energie zu produzieren.

Viele landwirtschaftliche Betriebe aus dem Weserbergland

haben ein hohes Potenzial, auf ihren Höfen Energie zu produzieren.
Die gewonnene Energie können sie für ihren eigenen Bedarf nutzen und dadurch unabhängig von schwankenden Energiepreisen werden oder direkt vermarkten. Welche Möglichkeiten der Energiegewinnung für die Landwirtschaft geeignet sind und welche Förderprogramme bei der Investition in eine neue Anlagentechnik finanziell entlasten können, zeigen die Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden in einer Informationsveranstaltung auf. Zu der Veranstaltung „Landwirte als Energielieferanten“ am 18. Januar 2024 um 14.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Voremberg, Am Hastebach, 31860 Emmerthal, laden die Landkreise alle interessierten Landwirte aus dem Weserland ein. 

„Wir schaffen mit der Veranstaltung ein praxisnahes Informationsangebot, das den Landwirten anhand von Beispielen aus der Region die Vorteile einer unabhängigen und nachhaltigen Energieversorgung verdeutlicht und erläutert, wie der Energiewechsel auf dem eigenen Hof realisiert werden kann“, erklärt Bettina Remmert, Leiterin des Amts für Wirtschaftsförderung, regionale Entwicklung, ÖPNV und Klimaschutz  im Landkreis Hameln-Pyrmont. Zu Beginn der Veranstaltung wird der landwirtschaftliche Betrieb der Familie Siekmann, gegenüber des Dorfgemeinschaftshauses in Voremberg, besichtigt. Auf dem Hof können drei Formen der zukunftsfähigen Energiegewinnung näher betrachtet werden. Die Familie betreibt Photovoltaik-Anlagen auf Hallendächern, eine Holzhackschnitzel-Anlage und außerdem ein kleines Nahwärmenetz, das mehrere Wohnhäuser mit Wärme versorgt. Wilhelm Siekmann wird seine eigenen Erfahrungen mit der Planung, Inbetriebnahme und Nutzung der Anlagen schildern.

Zurück im Dorfgemeinschaftshaus hält Uwe Bochnig, Energieexperte der Klimaschutzagentur Weserbergland, einen Vortrag zu den aktuellen Entwicklungen der Nahwärmeversorgung im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung sowie zum Thema Solarenergie, Eigenstrom und Direktvermarktung. Er wird außerdem passende Förderprogramme vorstellen und individuelle Fragen der anwesenden Landwirte beantworten. Dr. Jutta Klüber-Süßle, Bereichsleiterin der Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung im Landkreis Holzminden, bemerkt: „Insbesondere das Thema Nahwärmenetze und die Rolle, die sie selbst dabei spielen können, ist für die meisten Landwirte noch neu. Die Veranstaltung wird den Landwirten ihre eigenen Potenziale als lokale Energielieferanten bewusst machen und erklären, wie sie damit für ihre eigene wirtschaftliche Stabilität sorgen können.“

Für die Veranstaltung „Landwirte als Energielieferanten“ am 18. Januar 2024 ab 14.30 Uhr im DGH Voremberg, Am Hastebach, 31860 Emmerthal, ist eine Anmeldung erforderlich. Diese ist bis zum 15. Januar 2023 möglich auf der Homepage der Klimaschutzagentur Weserbergland unterwww.klimaschutzagentur.org/termin-landwirte.  Alternativ nimmt Tanja Hauschild, Klimaschutzagentur Weserbergland, telefonische Anmeldungen entgegen unter 05151 95788-11.

Foto: oh/Klimaschutzagentur Weserbergland gGmbH