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Weniger Barrieren bei Veranstaltungen in der Stadt

Neue mobile Rampe kommt beim Christopher Street Day erstmals zum Einsatz.

Neue mobile Rampe kommt beim 

Christopher Street Day erstmals zum Einsatz.

Die Konzertmuschel im Bürgergarten und die Hochzeitshaus-Terrasse in der Altstadt sind beliebte Orte für Konzerte, Versammlungen und Demonstrationen aller Art. Sie sind zentral, viele Menschen können hier zusammenkommen. Was sie allerdings nicht sind: barrierefrei. Vier oder mehr Stufen stellen für Menschen mit Behinderung eine oftmals unüberwindbare Hürde dar. Um Barrieren bei Veranstaltungen in der Stadt abzubauen, hat die Stadt Hameln eine mobile Rampe angeschafft, die einen temporären barrierefreien Zugang zu diesen Veranstaltungsorten schafft. Beim ersten Hamelner Christopher Street Day am Samstag, 1. Juni, auf der Hochzeitshaus-Terrasse, wird diese Rampe nun zum ersten Mal zum Einsatz kommen.

Es handelt sich um ein 8,23 Meter langes und 91 Zentimeter breites sogenanntes Rollrampen-Modul aus Aluminium mit Geländern an beiden Seiten. Die Rampe ist mit 300 Kilo belastbar und kann nach dem Gebrauch zusammengerollt werden. Höhenunterschiede von bis zu 85 Zentimetern können mit der Rampe überwunden werden. Die Anschaffungskosten für den barrierefreien Zugang sowie für einen Kastenanhänger für Aufbewahrung und Transport belaufen sich auf rund 10.000 Euro.
Die Rampe wird durch den Betriebshof der Stadt auf- und abgebaut und kann für Veranstaltungen gemietet werden. Informationen hierzu gibt es per E-Mail unter stadtgruen@hameln.de oder telefonisch unter 05151 202-1706.

Fotos: oh/Stadt Hameln