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Sprechen statt tippen – jeder fünfte deutsche Internetnutzer hat bereits einen digitalen Sprachassistenten im Einsatz.

Foto: metamorworks/shutterstock.com/akz-o

Herausforderung für den Datenschutz

(akz-o) Sprechen statt tippen – jeder fünfte deutsche Internetnutzer hat bereits einen digitalen Sprachassistenten im Einsatz. Das geht aus einer Studie von Convios Consulting im Auftrag der E-Mail-Anbieter Gmx und Web.de hervor. Allerdings haben 62 % Bedenken, Sprachassistenten zu verwenden. Rund ein Drittel davon befürchtet, dass ihre private Kommunikation überwacht und von unbefugten Dritten mitgehört oder gespeichert werde. 56 % der Befragten verzichten auf Sprachassistenten und planen auch keine Anschaffung. Sprachassistenten ermöglichen es, mithilfe von gesprochenen Anweisungen Aktionen durchzuführen. Bekannte Beispiele sind Siri, Cortana, Alexa und Google Assistant.

Nutzung und Sicherheit

„Sprachassistenten sind auf dem Vormarsch und werden in fünf Jahren aus unserem Leben genauso wenig wegzudenken sein wie heute das Smartphone. Sie schaffen aber auch neue Herausforderungen, vor allem bei der Datennutzung. Denn sie greifen auf etliche Datenquellen zu und brauchen für ihre Weiterentwicklung zum persönlichen Assistenten viele Daten der Nutzer“, sagt Jan Oetjen, Geschäftsführer Gmx und Web.de.

Aktuell werden Sprachassistenten vor allem zu Hause genutzt – das geben 81 % der Nutzer an. 23 % davon verwenden sie nur, wenn sie alleine sind. Zwei Drittel der Befragten finden es unhöflich und störend, wenn ihre Mitmenschen Sprachassistenten in der Öffentlichkeit verwenden.

Top-Anwendung für Sprachassistenten

Grafik: 1&1 Internet GmbH/akz-o

Beliebte Anwendungen

Top-Anwendung für Sprachassistenten ist mit 52 % Musik hören, gefolgt von aktuellen News, Wetter- und Verkehrsmeldungen (40 %) sowie der klassischen Suchanfrage im Web (29 %). Ein Viertel der Befragten nutzt Smart-Home-Anwendungen. Für die Kommunikation im Internet spielen Sprachassistenten noch eine eher geringe Rolle. Die beliebteste Anwendung in diesem Bereich ist mit 14 % das Diktieren von E-Mails; Messenger nutzen lediglich 9 % sprachgesteuert.

Bei den verwendeten Geräten zeigt sich, dass das Smartphone (36 %) am beliebtesten ist. Wlan-Boxen wie Amazon Echo oder Google Home kommen mit 23 % auf Platz zwei. Tablet und Notebook liegen mit jeweils 13 % noch deutlich vor der Verwendung im Auto oder auf Smart-Watches (jeweils 7 %).

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