Um die Folgen des COVID-19 für die betroffenen Unternehmen abzumildern, hat der Rathauschef jetzt ein städtisches Hilfsprogramm aufgelegt.

Stadt schnürt eigenesHilfspaket für Betriebe.

Die behördlich verfügten Einschränkungen aufgrund des Corona-Virus stürzen die Wirtschaft auch in Hameln in eine nie dagewesene Krise. „Wir fühlen mit den Betrieben, die um ihre Existenz bangen und nicht wissen, wie es weitergehen soll“, sagt Oberbürgermeister Claudio Griese. Um die Folgen für die betroffenen Unternehmen abzumildern, hat der Rathauschef jetzt ein städtisches Hilfsprogramm aufgelegt.

Damit will der Rathauschef dazu beitragen, die Liquiditätslage der Betriebe zu stabilisieren. „Derzeit brechen in vielen Unternehmen die Umsätze weg, während die Kosten größtenteils weiterlaufen“, beschreibt Griese die Situation. Das Hilfsprogramm der Stadt umfasst drei Punkte:

  • Gewerbesteuerpflichtige können bis zum 31.12.2020 die Stundung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder noch fällig werdenden Gewerbesteuer beantragen. Zinsen fallen dafür nicht an. Die Stadt verspricht unbürokratisches Handeln: Eine kurze Begründung per E-Mail an siegmund@hameln.degenügt. Die Regelung gilt für Betriebe, deren Betriebsstätten aufgrund behördlicher Anordnung geschlossen oder die von Auftragsrückgängen aufgrund der Corona-Krise betroffen sind.
  • Betriebe haben die Möglichkeit, einen Antrag auf Anpassung der Gewerbesteuervorauszahlungen zu stellen. Gewerbesteuerpflichtige können Anträge mit einer kurzen Begründung per E-Mail an siegmund@hameln.desenden.
  • Die Stadt wird dem Einzelhandel und der Gastronomie für den Zeitraum der Schließung die Sondernutzungsgebühr für Warenauslagen und Außenbestuhlung erstatten. Die betroffenen Betriebe erhalten in den kommenden Tagen ein entsprechendes Schreiben der Ordnungsabteilung.

Das Team der Wirtschaftsförderung der Stadt steht den Unternehmen bei Fragen zu Hilfsprogrammen (auch zu Programmen des Landes und des Bundes) zur Seite. „Wir beraten, vermitteln Ansprechpartner und suchen gemeinsam nach Lösungen“, heißt es von Seiten der Wirtschaftsförderung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bitten um Kontaktaufnahme per E-Mail unter wirtschaftsfoerderung@hameln.de(in dringenden Fällen auch unter der Telefonnummer 05151/202-1319).

Foto: oh/2649771

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