Die Erfolgsproduktion von Spotlight Musicals kommt nach den großen Erfolgen im Jahr 2012 und 2013 zum dritten Mal in die Rattenfängerstadt.

Das Erfolgs-Musical „Die Päpstin“ begeistert das Publikum zur Spielzeit 2019 mit neuem Bühnengewand. Zum Beispiel sorgen die mystischen Raben-Gestalten jetzt mit ihrem teils akrobatischen Schauspiel für dramatische Szenen.

Effektvoll, einzigartig, erfolgreich: „Die Päpstin – Das Musical“. Die Erfolgsproduktion von Spotlight Musicals kommt nach den großen Erfolgen im Jahr 2012 und 2013 zum dritten Mal in die Rattenfängerstadt.

Die Spielzeit läuft vom 13. bis 31. Dezember im Theater Hameln. 2019 wird Hameln einziger Schauplatz des fulminanten Musical-Spektakels der Päpstin von den Machern aus Fulda in Norddeutschland sein.

Seit ihrer Welturaufführung im Jahr 2011 in Fulda zieht die spannende, mittelalterliche Geschichte der „Päpstin“ die Besucher in ihren Bann. Knapp 300.000 Menschen haben das Top-Musical mittlerweile gesehen. 95% Auslastung und Beliebtheitswerte von durchschnittlich 4,9 von 5 möglichen Punkten bei Eventim sind unangefochtene Spitzenwerte im Musical-Genre.

Allein in Hameln sahen damals fast 35.000 Besucher das Stück und erinnern sich gerne an eine unglaublich berührende Aufführung auf sehr hohem Niveau – Drehbühne inklusive. Nun gibt sich aber die Musical-Schmiede mit Sitz in Fulda nicht damit zufrieden, sich einfach nur auf den Erfolgen auszuruhen. Sie nahm ihre Produktionen nach einiger Zeit auseinander und verpasste ihnen ein neues Bühnengewand.

Was die Gäste nach einer mehrjährigen, kreativen Pause an Neuigkeiten bei der „Päpstin“ erwartet, beschreibt Produzent Peter Scholz von Spotlight-Musicals so: „Die Inszenierung wurde mit neuen Bühnenbild-Elementen und prägnanten Animationen stark aufgewertet.

Wir haben jetzt sogar die Raben zum Fliegen gebracht. Insgesamt wurde in die optische Überarbeitung ein sechsstelliger Betrag investiert. Dazu gibt es ein neues Lichtdesign und ein neues musikalisches Arrangement.“ Bei den Musical Awards des größten Genre-Magazins „Da capo“ konnte „Die Päpstin“ 2018 so gleich mehrere Preise gewinnen. In Fulda feierte „Die Päpstin“ gerade ihre siebte erfolgreiche Spielzeit.

Die Protagonistin des Stücks, „Johanna“, wird von Kindes an von zwei Raben begleitet. Sie symbolisieren das Heidentum, das ihr verbotenerweise durch die Mutter mitgegeben wurde. Die mystischen Raben-Gestalten Hugin und Munin (Götterboten Odins) sorgen jetzt mit ihrem teils akrobatischen Schauspiel für dramatische Szenen. Das und die vielen anderen neuen, technischen Effekte (LICHT Design Pia Virolainen) und dramaturgischen Finessen dürfte auch den eingefleischten „Päpstin“-Fans, die die Inszenierung in dieser Form noch nicht gesehen haben, das Stück neu entdecken lassen, so der Produzent.

Der Welt-Bestseller „Die Päpstin“ der Autorin Donna W. Cross liefert das inhaltliche Grundgerüst zur Musical-Story. Und der Stoff, es geht im Kern um die Gleichstellung der Frau in Kirche und Gesellschaft, sei heute immer noch aktuell, erläutert der Produzent. Die jüngsten Gehaltsdiskussionen und demonstrativen Arbeits-Niederlegungen in der Schweiz, die die Lohnungleichheit anprangerten, hätten dies jüngst erst wieder verdeutlicht, betont Peter Scholz.

Das die Spielzeit in die attraktive Advents- und Weihnachtszeit fällt, bietet den Besuchern außerdem einen zusätzlichen Anreiz“, verdeutlicht der Geschäftsführer der Hameln Marketing und Tourismus GmbH, Harald Wanger. „Diesen Erfahrungswert haben wir aus der Medicus-Spielzeit im vergangenem Jahr gewonnen“, weist er auf die guten Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr hin. Deutlich wäre abzulesen gewesen, dass die Plätze parallel zur Weihnachtsmarktzeit schneller vergriffen waren. „So sind wir gespannt, wie es sich in diesem Jahr verhalten wird, wenn der Weihnachtsmarkt zudem in die Verlängerung geht“, ist der HMT-Geschäftsführer erwartungsfroh.

Der Anfang der Handlung „Die Päpstin“: Im Jahr 814 Anno Domini kommt als Tochter eines Dorfpfarrers und einer sächsischen Heidin ein Mädchen zur Welt – Johanna. Das Kind ist außergewöhnlich klug und lernt heimlich und gegen den Willen seines Vaters lesen und schreiben. Durch eine Verkettung von Zufällen bekommt Johanna schließlich die Gelegenheit, die Klosterschule zu Dorstadt zu besuchen. Doch als junge Frau hat sie es dort nicht leicht, immer größer werden die Anfeindungen von allen Seiten.

Ein grausamer Normannen-Überfall ereilt Dorstadt, und wie durch ein Wunder überlebt Johanna das Massaker als Einzige. Vom Schicksal sich selbst überlassen, trifft sie eine einsame Entscheidung: Sie verlässt Dorstadt, legt ihre Frauenkleider ab, schneidet sich das Haar und gibt sich fortan als Mann aus. Aus Johanna wird Johannes Anglicus, der als Mönch ins Kloster Fulda eintritt und am Ende wird sie nach einem steinigem Weg zum „Papst“ ernannt.

Der Vorverkauf zu der Musical-Spielzeit „Die Päpstin“ in Hameln läuft bereits. Die Ticketpreise variieren je nach Wochentag und Rang zwischen 19,80 und 66,90 Euro. Karten sind bei der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (Deisterallee 1, Hotline: 05151/9578-18), sowie an den angeschlossenen VVK-Stellen und online bei Eventin erhältlich. Alle weiteren Infos finden Sie unter www.päpstin-hameln.de.

Aus Johanna wird Johannes Anglicus.

Aus Johanna wird Johannes Anglicus, der als Mönch ins Kloster Fulda eintritt.

 

Gerold

Der Auftritt von Gerold im Musical „Die Päpstin“.

 

Fotos: oh/©Spotlight-Musicals

Tags: ,

Ähnliche Artikel

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.