Mit seinen Ausstellungen, Veranstaltungen und Aktionen zog das Museum Hameln auch 2019 zahlreiche Besucherinnen und Besucher von nah und fern an.

Mit seinen Ausstellungen, Veranstaltungen und Aktionen zog das Museum Hameln auch 2019 zahlreiche Besucherinnen und Besucher von nah und fern an.

Mehr als 29.500 Menschen nahmen die vielfältigen Angebote des Museums wahr, sodass das ausgesprochen gute Vorjahresergebnis sogar noch einmal übertroffen werden konnte. „Während 2018 die Rattenausstellung ein wichtiges Zugpferd war, konnten wir 2019 mit James Bond erneut ein besonders attraktives Thema präsentieren“, freut sich Museumsleiter Stefan Daberkow. Zur Eröffnung war eigens der Schauspieler Ludger Pistor nach Hameln gekommen – bekannt nicht zuletzt durch seine Rolle in der James-Bond-Verfilmung von „Casino Royale“. Aber auch „Die 70er in Hameln“ fanden großen Zuspruch und ließen insbesondere die Hamelner Gäste in Erinnerungen schwelgen. Kleinere Ausstellungsprojekte beschäftigten sich darüber hinaus mit der Mittelalter-Rezeption im Erfolgsroman „Der Medicus“ sowie mit der Kommunalarchäologie. Zu Beginn des Jahres 2019 startete mit „Pied Piper International.

Auf den Wegen des Rattenfängers“ ein partizipatives Projekt, das aus dem Fonds „Stadtgefährten“ der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird. Gemeinsam mit Hamelnerinnen und Hamelnern, von denen mehrere einen internationalen Hintergrund haben, wird der weltweiten Verbreitung und Ausformung der Rattenfängersage in verschiedenen Kulturkreisen nachgegangen. Das Projekt wird in einer Ausstellung münden, die punktgenau zum Hamelner Pfeifer Tag (26. Juni 2020) eröffnet. „Diese Ausstellung wird nicht nur sehr persönliche Sichtweisen auf die weltbekannte Sage bieten, sondern auch die Vielschichtigkeit des Themas beleuchten. Denn in anderen Ländern wird die Sage zum Teil etwas anders erzählt, obwohl sie immer in Hameln spielt“, verrät der Museumsleiter.

Bereits ab 13. März wird sich das Museum mit einer kleinen Ausstellung den bis heute sichtbaren Kriegsfolgen im Herzen Hamelns widmen: „Versunken in Trümmern. Marktkirche und Rathaus vor 75 Jahren“ wird aber nicht nur die Zerstörungen am Ende des Krieges, sondern auch den Wiederaufbau der Marktkirche thematisieren.
MUSEUM HAMELN, Osterstraße 8-9, 37085 Hameln, Tel. 05151/202-1215. E-Mail: museum@hameln.de. Mehr unter www.museum-hameln.de.

Fotos: oh/Veranstalter

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