Das Brautpaar nimmt Platz auf einem hölzernen Steg mitten im Naturteich, die Hochzeitsgesellschaft sitzt am Ufer auf der duftenden Bergwiese unter einem eleganten Baldachin. In der klaren Wasseroberfläche spiegelt sich das strahlend weiße Hochzeitskleid. Die Vögel des Waldes zwitschern, der Wind rauscht in den Bäumen und dahinter erheben sich die majestätischen Harzer Gipfel. Diese einzigartige Kulisse für eine unvergessliche Hochzeit unter freiem Himmel bietet der Naturerlebnispark Lerbach bei Osterode am sonnigen Südrand des Harzes. „Hier gibt es die einzige Möglichkeit, direkt am Harzer-Hexen-Stieg den Bund fürs Leben zu schließen“, erklärt Monika Wendt von der Touristinformation Osterode. „Mit einer Wanderung über Stock und Stein können naturverbundene Paare dann den gemeinsamen Lebensweg als Mann und Frau beginnen.“ Statt traditionell ganz in Weiß heiraten in Osterode manche Paare deshalb auch unkonventionell im zünftigen Wander-Outfit. Selbstverständlich können heute auch gleichgeschlechtliche Paare den passenden Rahmen für ihren hoffentlich schönsten Tag im Leben finden.

Einer der schönsten Fernwanderwege Deutschlands 

Für die stilechte Hochzeitsnacht stehen im märchenhaften Naturerlebnispark auch einfache, gemütlich eingerichtete Hexenhäuschen zur Verfügung. Das passende Hexenfrühstück kommt im benachbarten Restaurant Waldstübchen auf den Tisch, das auch festliche Caterings anbietet. Gut gestärkt kann das frischgebackene Ehepaar dann die „Flittertage“ beispielsweise auf dem Harzer-Hexen-Stieg in der Natur verbringen, der als einer der schönsten Fernwanderwege in Deutschland ausgezeichnet wurde. Von Osterode bis nach Thale im Ostharz lässt sich die gut 98 Kilometer lange Strecke in vier bis acht Etappen erwandern. Unter www.osterode.de sind alle Informationen zu finden, so auch der Kontakt zum Standesamt und Unterkünfte für die Hochzeitsgäste in Osterode.

Durch historische Bergstädte und auf den Brocken 

Auf dem abwechslungsreichen Harzer-Hexen-Stieg lohnt es sich, Zeit für Besichtigungen einzuplanen. Denn der Weg führt durch hübsche historische Bergstädte mit reicher Geschichte, durch den wildromantischen Nationalpark Harz, über die ehemalige innerdeutsche Grenze und auf den höchsten Berg Norddeutschlands, den Brocken. Zum Schluss geht es durch die spektakuläre Bodetalschlucht, die auch als „Deutscher Grand Canyon“ bekannt ist. Naturdenkmäler, Besucherbergwerke, Tropfsteinhöhlen und die Bergseen der Oberharzer Wasserwirtschaft, die zum Unesco-Weltkulturerbe zählen, laden unterwegs zum Verweilen ein. (djd)

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