Seit Beginn 2019 verzeichnet die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden einen deutlichen Anstieg von Straftaten.

Seit Beginn 2019 verzeichnet die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden für den Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB am ECE) in Hameln und die an diesen öffentlichen Platz angrenzenden Straßen, einen deutlichen Anstieg von Straftaten, vor allem in den Deliktsbereichen der Eigentums- und Betäubungsmittelkriminalität, sowie bei Straftaten gegen Personen.

Darüber hinaus liegen der Polizei eine Vielzahl von Beschwerden von Anliegern und ansässigen Firmen vor, deren subjektives Sicherheitsempfinden durch die Vorkommnisse gestört ist.
Die Polizei hat eine Gefahrenanalyse /-bewertung für den Bereich des ZOB durchgeführt. Als Ergebnis konnte für den zuvor genannten Bereich ein Kriminalitätsschwerpunkt bejaht werden.
Aufgrund der Gefahrenbewertung können Polizei und Verwaltungsbehörden künftig bereits niederschwellig vorgehen, also ohne konkreten Tatverdacht Personenkontrollen durchführen und die Person selbst und deren mitgeführten Gegenstände durchsuchen. Dies dient der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, sowie dem Sicherheitsanspruch der Bürger/-innen.
Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden wird zukünftig sog. ganzheitliche Kontrollen durchführen. Ziel der Maßnahme ist die Stärkung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.
Inspektionsleiter Thorsten Massinger dazu: “Wir werden in jedem Fall mit Augenmaß vorgehen. Unbeteiligte, die keine Beziehung zum Einsatzanlass haben, werden aus Gründen der Verhältnismäßigkeit nicht kontrolliert.”

Foto: oh/Alexas_Fotos

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