Willkommen im eigenen, altersgerechten Zuhause – ohne Stufen und schwellenlos ins Haus: Der Eingang in ein altersgerechtes Eigenheim.

Wer den Großteil seines Lebens in den eigenen vier Wänden verbracht hat, der möchte auch im Alter nicht den Wohnort wechseln. Das belegt auch eine aktuelle Umfrage von TNS Emnid.

Auf die Frage „Was wäre Ihnen lieber, um altersgerecht wohnen zu können?“ antworteten 50 Prozent der Befragten „Altersgerecht umbauen“. „Umziehen“ war nur für 34 Prozent die Lösung der Wahl, und lediglich 14 Prozent hatten keine Meinung zu dem Thema. Altersgerechtes Wohnen beginnt bereits an der Haustür. Wenn das Aus- und Eingehen durch Stolperfallen und Stufen erschwert wird, lassen sich oftmals mit überschaubaren Mitteln Verbesserungen erzielen. Wenn Eingangstreppen den Zugang zum Haus erschweren, dann ist die einfachste Verbesserungsmöglichkeit das Anbringen eines Handlaufs, der sicheren Stand gibt. In vielen Fällen lassen sich die Stufen aber auch durch eine Rampe ersetzen, so dass sogar der Zugang mit dem Rollstuhl möglich wird. Auch die Haustür selbst bietet Verbesserungsmöglichkeiten. Türschwellen beispielsweise, die für die Abdichtung gegen Kälte und Zugluft sorgen, lassen sich abbauen. Vom Hersteller Groke beispielsweise gibt es Türen mit einer sogenannten Absenkdichtung. Die Dichtung verschließt die Tür nach unten, wenn sie geschlossen ist. Öffnet man die Tür, hebt sich die Dichtung an, so dass sie beim Aufschwingen des Türblatts nicht am Boden schleift. Auf die Türschwelle als Stolperfalle kann so verzichtet werden, dennoch gibt es keinen Spalt zwischen Boden und Tür. Der Zugang mit Rollstuhl oder Rollator ist so deutlich einfacher.

Im Alter steigt bei den meisten Menschen das Sicherheitsbedürfnis. Wer über einen altersgerechten Hauseingang nachdenkt, sollte daher auch Sicherheitsaspekte berücksichtigen. Riegelhakenschlösser sollten zur Grundausstattung gehören. Zusätzliche Sicherheit geben auch elektronische Systeme. Dazu gehören zum Beispiel Fingerprint-Scanner, die biometrische Daten des Fingerabdrucks für einen schlüssellosen Zugang zum Haus nutzen, oder elektronische Türspione mit Kamera. Die Fördergelder der KfW für altersgerechte Umbauten sind aktuell ausgeschöpft. Dennoch gibt es Möglichkeiten, Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite für die Umgestaltung des Haustürbereichs zu bekommen. Denn „nach wie vor förderfähig sind Verbesserungen des Einbruchschutzes sowie Maßnahmen zu energetischen Verbesserungen“, erklärt Markus Beck vom Türenhersteller Groke. In beiden Fällen sind neue Haustüren, wenn sie bestimmten energetischen oder einbruchhemmenden Anforderungen entsprechen, ausdrücklich förderfähig. (djd)

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Dipl.-Ing. Mathias Riehl

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