Am 15.03.2020 kam es in der Altstadt von Bad Münder zu einem Brandausbruch in einer Scheune.

Am Sonntagabend (15.03.2020) kam es in der Altstadt von Bad Münder zu einem Brandausbruch in einer Scheune bzw. einem ehemaligen Stall, durch den auch ein Fachwerk-Wohnhaus in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Das Wohnhaus ist derzeit unbewohnbar. Personen wurden nicht verletzt (wir berichteten).
Die polizeilichen Ermittlungen am Brandort sind abgeschlossen. Das vom Brand betroffene Fachwerk-Wohnhaus mit Scheune und ehemaligem Stall an der Echternstraße wurde vom Kriminalermittlungsdienst der Polizei Bad Münder und von Brandursachenermittlern vom Fachkommissariat 1 der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden aufgesucht.
Soweit es im einsturzgefährdeten Gebäudetrakt möglich war, wurde im Schutt und an den Gebäuderesten nach Spuren einer möglichen Brandausbruchsstelle gesucht.
Nach Abschluss der schwierigen Spurensuche und nach Auswertung von Zeugenaussagen, insbesondere des Brandentdeckers, kommen die Ermittler zu dem Ergebnis, dass der Brand an der Holzdecke im ehemaligen Stall ausgebrochen ist und mit hoher Wahrscheinlichkeit durch eine stromführende Kabelleitung unter der Holzdecke verursacht wurde. Man geht von einem technischen Defekt in der Stromleitung bzw. der Deckenlampe aus, an der die Leitung endete.

Foto: oh/Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden

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