Die beliebte Bootstour auf der Weser wurde bereits abgesagt.

Die beliebte Bootstour auf der Weser wurde bereits abgesagt: Die Abstandsregeln können nicht eingehalten werden.

Aber ein Hoffnungsschimmer für Ferienaktivitäten bleibt.

Die letzten Monate waren für alle eine Ausnahmesituation und die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie nach den geplanten Lockerungen ist noch nicht abschätzbar. Daher hat die Verwaltung des Flecken Salzhemmendorf entschieden, den Ferienpass 2020 in seiner Gesamtheit abzusagen.
Bereits vollständig geplant lag das Programm mit 45 Veranstaltungen – überwiegend durchgeführt von zahlreichen Vereinen – und ausgearbeitet von der Jugendpflegerin, der Verwaltung vor.
Aufgrund der aktuellen behördlichen Auflagen bröckelte in den vergangenen Wochen das Programm und es mussten bereits zahlreiche geplante Veranstaltungen abgesagt werden. Daher entschloss man sich jetzt schweren Herzens zu diesem Schritt, denn im gewohnten Umfang und mit der entsprechenden Vielfalt lässt sich in der derzeitigen Situation das Programm nicht umsetzen.

Allerdings werden alle Vereine zurzeit abgefragt, ob sie ihr Angebot an die erforderlichen Hygiene- und Abstandsregeln anpassen können. Anschließend erfolgt eine Bestandsaufnahme der verbleibenden Aktionen. Ende Juni wird die Durchführbarkeit dann nochmals anhand der weiteren Entwicklung der Fallzahlen bzw. den aktuellen behördlichen Auflagen überprüft. Anfang Juli sollen mögliche Angebote als Ferienaktivitätenonline über www.salzhemmendorf.feripro.debeworben werden. So hofft die Jugendpflegerin Simone Berg, doch noch einige Angebote für die Kinder und Jugendlichen im Flecken vorhalten zu können. Nach ihrer Meinung seien neben den Senioren vor allem Kinder und Jugendliche die Bevölkerungsgruppe, die am stärksten von den Einschränkungen durch die Corona-Krise betroffen ist. Derzeit sei auch nicht absehbar, wann der Jugendtreff wieder öffnen kann.

Im Stufenplan der Landesregierung taucht offene Kinder- und Jugendarbeit gar nicht als eigenständiger Punkt auf. Daher fordert nun auch der Landesjugendring gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft offene Kinder- und Jugendarbeit vom Land in einem Positionspapier, die Angebote der Jugendarbeit als wichtigen gesellschaftlichen Bereich mit in den Stufenplan aufzunehmen und Regelungen für eine mögliche Wiederaufnahme der Kinder- und Jugendarbeit zu definieren.

Foto:oh/DLRG Salzhemmendorf

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