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Fußball, Triathlon, Parcours: Was brauchen Hamelns Sportler?

Hamelns Sportler
Die Erste Stadträtin Martina Harms und die Kreissportbund-Vorsitzende Maria Bergmann.

Fußball, Basketball, Volleyball? Gewichtheben oder Triathlon? Oder doch lieber Bouldern oder Skaten? Für fast jedes sportliche Hobby gibt es in Hameln ein Angebot – und einen Platz oder Raum, an dem es ausgeübt werden kann.

Die einen turnen im Sportunterricht, die anderen verausgaben sich am Nachmittag an den Parcours-Elementen im Ada-Lessing-Park und wieder andere gehen im Leistungssport an ihre Grenzen. Insbesondere im Hinblick auf die Stadtplanung sollen künftig sportlich relevante Aspekte stärker mit einbezogen werden – wenn es beispielsweise um die Frage geht, wo urbane Flächen als Sportmöglichkeiten erschlossen werden können, die allen zur Verfügung stehen. Vor diesem Hintergrund haben die Stadt Hameln und der Kreissportbund Hameln-Pyrmont e. V. nun einen Kooperationsvertrag geschlossen.

Die Expertise des Kreissportbundes soll auch in die städtische Sportentwicklungsplanung einfließen. Hierbei gilt es, herauszufinden, wie und wo Sportvereine, Bürgerinnen und Bürger, Schulen sowie Kinder und Jugendliche heute Sport treiben, was ihnen fehlt, was sie sich wünschen und wie sie in Zukunft noch besser unterstützt werden können.

Ein externes Institut soll dabei sowohl das Sportverhalten der Hamelnerinnen und Hamelner (im Verein, aber auch vereinsungebunden) als auch alle Sport- und Bewegungsstätten im Stadtgebiet betrachten – neben Sporthallen und Sportplätzen sind dies beispielsweise auch öffentliche Orte wie Bolz- und Basketballplätze oder Skateparks. Anschließend werden Ziele für den Sport in Hameln formuliert: Wo muss erneuert, saniert, verbessert werden?
Die Sportentwicklungsplanung soll in der zweiten Jahreshälfte beginnen und spätestens 2026 abgeschlossen sein. Insgesamt 80.000 Euro werden hierfür von der Stadt zur Verfügung gestellt. Das Projekt soll durch eine Förderung des Landessportbundes aus Mitteln der Finanzhilfe des Landes Niedersachsen finanziell unterstützt werden.

Foto: oh/Stadt Hameln