In der letzten Woche wurden sieben ehrenamtlich tätige Frauen und Männer im Kreishaus als Integrationsbegleiter von Geflüchteten im Landkreis Hameln-Pyrmont zertifiziert. Organisiert wird diese Qualifizierungsreihe vom Amt für Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

 

Das Engagement in der Arbeit mit Geflüchteten im Landkreis Hameln-Pyrmont ist seit vielen Jahren groß und der Bedarf an Ehrenamtlichen, die sich für Geflüchtete einsetzen, ist in diesem Jahr weiter angestiegen. Dem Landkreis Hameln-Pyrmont ist   besonders wichtig, für dieses Engagement nicht nur zu werben, sondern bei dieser herausfordernden Aufgabe von Freiwilligen auch zu unterstützen und eine adäquate Qualifizierung anzubieten.


Die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe hat im Mai 2022 erneut eine Qualifizierungsreihe zum / zur „IntegrationsbegleiterIn“ für den ehrenamtlichen Einsatz mit Geflüchteten gestartet. Diese richtete sich an neu Interessierte oder schon Aktive in der Arbeit mit Geflüchteten, die aber noch an keiner Qualifizierung teilgenommen haben.
Die Qualifizierungsreihe wird gefördert durch das Programm „ehrenWERT.“ der Klosterkammer Hannover und konnte für die Teilnehmenden kostenlos angeboten werden. Die mehrtägige Qualifizierung umfasste 30 Unterrichtseinheiten und beinhaltete die drei Schwerpunktmodule

·         Interkulturelle Kompetenz
·         Rechtliche Grundlagen und Fragestellungen und
·         Meine Rolle als Ehrenamtlicher / Chancen und Risiken des Ehrenamts.

Im Modul „Meine Rolle im Ehrenamt“ wurden beispielsweise die fachlichen Grundlagen zusammengeführt und in den Kontext des Alltags als Ehrenamtliche gestellt. „Die Reflexion der eigenen Rolle, aber auch der Erfahrungen mit den Betreuten und den Menschen im persönlichen Umfeld, ist wichtig für den Einsatz in diesem herausfordernden Tätigkeitsbereich Ehrenamtlicher“, sagt Regina Kitsche, zuständig für Ehrenamtsqualifizierungen im Amt für Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Wer ehrenamtlich im Kontext Flucht tätig ist, gerät früher oder später an seine persönlichen Grenzen. Diese Qualifizierung möchte Werkzeug an die Hand geben und Unterstützungsmöglichkeiten anbieten, um ein Ausbrennen zu verhindern.“


Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung wurden die Zertifikate und Teilnahmebescheinigungen an Oliver Ertl, Anke Hausotter, Uwe Lehrke, Ameerah Smoqi, Carmen Vàràtucianu, Karsten Weber-Grellet und Rita Wohlgemuth überreicht, die sich auch künftig beim Landkreis engagieren werden.

Wer Interesse an der ehrenamtlichen Unterstützung von Geflüchteten hat kann sich hier Ehrenamt / Landkreis Hameln-Pyrmont informieren.

Foto: oh/Landkreis Hameln-Pyrmont

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