Der Heßlinger Bach in Hameln bekommt neue Gewässertrasse.

Die Fotos aus der Vogelperspektive zeigen die entstehende neue Trasse sowie den bereits ausgehobenen Boden.

Ein bedeutender Teil der natürlich vorkommenden Fließgewässer wurde in der Vergangenheit durch anthropogene Veränderungen wie Begradigung und Ausbau stark verändert. Wichtige Lebensräume der Gewässer sind so verloren gegangen.

Das Naturschutzamt des Landkreises Hameln-Pyrmont hat daher seit Jahren die Widerherstellung der natürlichen Strukturen der heimischen Fließgewässer mit den dazugehörenden Auenbereichen im Fokus. Aktuell werden an dem Heßlinger Bach unterhalb der Ortslage von Friedrichsburg im Bereich Hessisch Oldendorf, innerhalb des FFH-Schutzgebiets „Rinderweide“ strukturverbessernde Maßnahmen durchgeführt.
„Hier ist insbesondere vorgesehen, das Gewässer auf einer Fließstrecke von etwa 325 m neu zu trassieren. Dadurch wird der Heßlinger Bach in dem betroffenen Abschnitt in seinen ursprünglichen, natürlichen Zustand zurückversetzt und kann sich dort in Zukunft eigendynamisch entwickeln. Zusätzlich kommt es durch die Verlegung der Gewässertrasse zu einer Reduktion des Eintrages von Feinsedimenten und Nährstoffen von umliegenden Ackerflächen“, erklärt Harald Baumgarten, Leiter des Amtes für Naturschutz.
Durch diese Gewässerbaumaßnahme wird neben den Vorgaben der EU der Verbesserung des ökologischen Zustandes von Oberflächengewässern sowie der Entwicklung von speziellen Lebensräumen innerhalb des FFH-Gebiets „Rinderweide“, entsprochen. 
Während der Bauarbeiten, die Ende Juli begonnen haben, werden rund 1 800 Kubikmeter Boden bewegt.
Bei anhaltender guter Witterung sollten die Arbeiten bis spätestens Anfang September beendet sein.
Der Heßlinger Bach in Hameln bekommt neue Gewässertrasse.

Die Fotos aus der Vogelperspektive zeigen die entstehende neue Trasse sowie den bereits ausgehobenen Boden.

Fotos: oh/Landkreis Hameln-Pyrmont
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