Die Impuls gGmbH will klimaneutral werden.

Anja Lippmann-Krüger (Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Weserbergland) gratuliert Roland Cornelsen (Geschäftsführer der Impuls gGmbH) zur Mitgliedschaft im Bündnis Klimaneutrales Weserbergland 2030.

Gesellschaft tritt Bündnis Klimaneutrales Weserbergland 2030 bei

„Dass es ein Bündnis der Willigen ist, das hat uns angepikst“, sagt Roland Cornelsen, Geschäftsführer der Impuls gGmbH aus Hameln. Die „gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung Landkreis Hameln-Pyrmont“ ist dem Bündnis Klimaneutrales Weserbergland 2030 beigetreten und verpflichtet sich nun freiwillig, bis 2030 weitestgehend klimaneutral zu arbeiten. „Wir wollen beim Klimaschutz vorne mit dabei sein. Und wir wollen die Menschen, die hier tagtäglich ein und aus gehen, mitnehmen, sie aktiv daran teilnehmen lassen“, betont Cornelsen.

Wie wichtig der Impuls gGmbH freiwilliges Engagement für Nachhaltigkeit und die aktive Beteiligung der Mitarbeitenden sind, wird bei einem Besuch der Bildungseinrichtung in der Ohsener Straße in Hameln sichtbar. Um die Mitarbeitenden dazu zu motivieren, für den Arbeitsweg das Fahrrad zu nutzen, steht vor dem Gebäude eine Fahrrad-Box bereit, in der die Räder geschützt abgestellt werden können. In der Kantine werden Speisen im Mehrweg-System angeboten. Als die Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Weserbergland, Anja Lippmann-Krüger, vor Ort ist und die Mitgliedschaftsurkunde für die Teilnahme am Bündnis überreicht, werden gerade sämtliche Leuchtmittel durch LED ausgetauscht.

„Das sind schon gute Maßnahmen, aber jetzt wollen wir es richtig angehen und holen uns dafür die Unterstützung der Klimaschutzagentur“, erklärt Cornelsen. 80 bis 90 Prozent des Energiebedarfs könnten im Betrieb in Zukunft durch Solarenergie gedeckt werden, meint der Geschäftsführer. Der Energiewechsel würde dem Klima und angesichts steigender Energiepreise auch dem Finanzhaushalt guttun. Für eine verlässliche Planung sichert Lippmann-Krüger die Unterstützung der Klimaschutzagentur zu: „Wir verschaffen uns eine detaillierte Übersicht, wann wie viel Energie benötigt wird, ermitteln Einsparpotenziale und rechnen exakt aus, wie hoch die Anzahl an Solarmodulen für eine bedarfsdeckende Energieversorgung sein muss. Selbstverständlich werden wir außerdem prüfen, was neben der Installation von Photovoltaik-Anlagen für eine sparsame und nachhaltige Versorgung praktikabel und wirtschaftlich sinnvoll ist“.

Von der Mitgliedschaft im Bündnis Klimaneutrales Weserbergland 2030 und den daraus entstehenden Maßnahmen wird neben der Impuls gGmbH fast automatisch die Volkshochschule Hameln-Pyrmont profitieren. Roland Cornelsen ist ebenfalls der Verbandsgeschäftsführer der Volkshochschule Hameln-Pyrmont und verweist auf die Bildungspartnerschaft der Impuls gGmbH mit der Volkshochschule. Die Einrichtungen teilen sich einen gemeinsamen Campus und arbeiten eng zusammen.
Ausführliche Informationen zum Bündnis Klimaneutrales Weserbergland 2030 und den damit verbundenen Angeboten zur Senkung der Energiekosten und Steigerung der Unabhängigkeit sind auf der Homepage der Klimaschutzagentur zu finden unter www.klimaschutzagentur.org/buendis2030.
Foto: BB/KSA
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