Überall dort, wo Menschen zusammenleben, gibt es auch mal Streit.

Überall dort, wo Menschen zusammenleben, gibt es auch mal Streit.

Mal ist es der riesige Zwetschgenbaum, der Schatten und seine Früchte auf Nachbars Grundstück wirft, mal der Wein, der über den Zaun wächst. Damit nicht jeder Nachbarschaftsstreit gleich vor Gericht endet, gibt es eine unbürokratische Lösung: den Gang zu einer Schiedsperson.Schiedspersonen treten etwa in Fällen von Hausfriedensbruch, Beleidigung, leichter Körperverletzung oder Sachbeschädigung als Schlichter auf.
Sie bringen die streitenden Parteien an einen Tisch und wieder ins Gespräch, bevor sich die Fronten vollends verhärten – und das oft einfacher und vor allem kostengünstiger als Gerichte. Entsprechend sprechen sie auch kein Recht oder Urteile, sondern mit ihrer Hilfe werden Meinungsverschiedenheiten beigelegt, Vergleiche geschlossen und letzten Endes der soziale Friede wieder hergestellt. Schiedspersonen werden vom Rat der Städte und Gemeinden jeweils für fünf Jahre gewählt. In Hameln ist es Anfang des Jahres 2020 wieder soweit: Wer also mit neutralem Blick zum friedlichen Miteinander beitragen will, mindestens 30 Jahre alt ist, die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter hat, nicht unter Betreuung steht und im Schiedsamtsbezirk wohnt, kann sich zur Wahl stellen. Wahlvorschläge und Bewerbungen richten Interessierte bitte spätestens bis zum 30. Oktober 2019 an die Rechtsabteilung der Stadt Hameln, Rathausplatz 1, 31785 Hameln. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter 05151/202-1950 oder www.hameln.de/schiedspersonen.Foto: oh/GERALT

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